Vor- und Nachteile der Möbelindustrie in der EU (1. Teil)

Wie schätzen Experten die Möbelindustrie in der EU ein?

Im November des vergangenen Jahres wurde in Brüssel eine Studie über die aktuelle Situation der Möbelindustrie in der EU für die Europäische Kommission ausgearbeitet, aus der eine allgemeinere Sicht auf die gesamte Branche hervorgeht.

Stärken:

  • Sämtliche Artikel im Rahmen der Möbelproduktion werden innerhalb der EU umgesetzt
  • Der Möbelmarkt kann auf hohe Qualität bei Rohstoffen und Lieferanten einzelner Komponenten vertrauen
  • Bei der Möbelherstellung innerhalb der EU wird fortschrittliche Technologie verwendet
  • In der EU hergestellte Möbelerzeugnisse liefern Kunden über deren akzeptable Preisgestaltung hinaus weitere Vorteile
  • In der Europäischen Union befinden sich bedeutende Design- und Forschungszentren
  • Der Möbelmarkt in der EU ist sehr umfangreich
  • Die Möbelindustrie in der EU ist vollständig darauf ausgelegt, die Prinzipien von Nachhaltigkeit und Umweltschutz umzusetzen
  • Im Rahmen der EU findet Cluster-Zusammenarbeit sowie Interaktion statt

 

Schwächen:

  • Kosten für Arbeitskräfte sind innerhalb der EU relativ betrachtet höher
  • Altersstruktur der Arbeitskräfte in der EU nimmt zu
  • Hauptdeterminanten der Möbelnachfrage sind schwach ausgeprägt
  • In der Möbelproduktion innerhalb der EU sind kleine und mittelständische Betriebe mit beschränkten finanziellen Mitteln vorherrschend
  • Es gelten weiterhin Schutzmaßnahmen für Exportmärkte aus der EU

 

Im nachfolgenden Teil erfahren Sie mehr über den zweiten Teil der SWOT-Expertenanalyse des Möbelmarktes in der EU; konkret geht es dort um Gelegenheiten und Gefahren auf diesem Markt.